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Laufen verbindet

Laufen verbindet

Ein Verein lädt Flüchtlinge und alle Anderen zum Laufen ein

Mit Sprachkursen und einigen Sportangeboten wird schon einiges getan für die Flüchtlinge, die in den letzten und den kommenden Monaten nach Deutschland gekommen sind. Doch häufig bleiben Flüchtlinge bei diesen Angeboten unter sich. Das möchte der Verein “Sport gegen Rassismus e V.” jetzt ändern. Die Initiatoren setzen ganz bewusst auf gemeinsame Lauftreffs von Flüchtlingen, Deutschen und allen Anderen.

Das Angebot ist nicht nur kostenlos, sondern auch sonst absolut unverbindlich. Einfach laufen, ohne Anmeldung oder weitere Verpflichtungen. Sport gegen Rassismus setzt zwar auf Kooperation mit anderen Vereinen, Hilfsorganisationen oder Flüchtlingsinitiativen, bleibt dabei aber vollkommen unabhängig. Beim Laufen kann man ins Gespräch kommen oder eben einfach laufen. Jeder und jede so wie er oder sie mag. Den Initiatoren ist es wichtig, dass der Lauftreff ein „einfaches“, leicht zugängliches Angebot bleibt.

Was hat Laufen mit Integration zu tun?

In Zeiten, in den Sporthallen als Notunterbringungen herhalten und viele Vereine ihr Sportangebot einschränken müssen, gilt es kreativ zu sein. Wenn keine Hallen zur Verfügung stehen, müssen eben Outdoor-Aktivitäten her. Und laufen kann jeder ohne viel Erfahrung oder Equipment.

Beim Lauftreff ist jeder willkommen, egal ob Anfänger oder Profi, ob jung oder alt, Männer, Frauen. Im Fokus steht nicht die sportliche Leistung, sondern locker gemeinsam Zeit zu verbringen und sich so unkompliziert und offen kennen zu lernen. Es ist ein Treffen der Kulturen, des Austauschs. Gemeinsam läuft man ein paar Runden durch den Park. Im Anschluss vielleicht ein Partie Fuß- oder Basketball. Alles ganz locker, Hauptsache Spaß.

Der Verein will mit seinem Angebot eine Ergänzung zu den etablierten Sportvereinen bilden.  “Wir sehen uns als ersten Anknüpfungspunkt für Sportinteressierte und vermitteln gerne in bestehende Vereine und Mannschaften weiter”, sagt Johannes Skowron, 1. Vorsitzender des Vereins.. Mit dem niedrigschwelligen, kostenlosen Angebot soll Flüchtlingen der Weg zu verschiedenen Sportarten erleichtert werden. Und Deutsche können ganz unabhängig von Hilfseinrichtungen und Sprachkursen mit Flüchtlingen da in Kontakt kommen, wo sie sowieso sind: beim Laufen.

Und warum Flüchtlinge?

Überall gibt es immer mehr Flüchtlinge. Letztes Jahr sind ca. 100 000 Asylbewerber nach Niedersachen gekommen (bundesweit über 1 Mio.). Auch für 2016 erwartet man ähnliche Zahlen. Darunter sind auch viele unbegleitete Minderjähringe, die auch hier bleiben. Und die, deren Asylanträge irgendwann mal genehmigt werden.

„EINE LANGFRISTIGE INTEGRATION KANN NUR DADURCH GESCHEHEN, DASS DIE FLÜCHTLINGE KONTAKT ZU ANDEREN BEKOMMEN“
— Johannes, 1. Vorsitzender des Vereins „Sport gegen Rassismus“

Flüchtlinge werden nicht überall freundlich aufgenommen. Einige politische Entwicklungen der letzten Monate zeigen, wie groß die Ressentiments, Furcht und Dummheit sein kann da kann man ganz viel drüber reden… muss man auch… aber man kann auch einfach mal machen…   Während sich die Politik noch über Verteilung und Finanzierung streitet, engagiert sich die Bevölkerung einfach schon mal in der Integration.

”The world is changed by your example, not by your opinion.”
Paulo Coelho

Wer steckt dahinter?

Sport gegen Rassismus, das sind die Gründungsmitglieder Johannes Skowron, Friedrich Ziem, Florian Moradi, Jan Knorr, Jasper Götzke, Marian Wiebcke und Maxime Lonsdorfer. Seit ihrer Jugend haben die sieben Freunde gemeinsam Sport getrieben. Das Basketballtraining gehörte genauso zur täglichen Routine, wie Frühstück oder Hausaufgaben. Durch ihr gemeinsames Interesse hat sich eine nachhaltige Freundschaft entwickelt. Die Jungs aus Stade sind mittlerweile erwachsen und durch ihr Studium in ganz Deutschland verteilt. Aber Sport verbindet und so hat auch die Freundschaft über Jahre gehalten.

Wir wollen einen aktiven Beitrag zur Integration leisten.
Sport ist unser Mittel.
— Tim, Übungsleiter

Erste Spender und Sponsoren sind bereits gefunden. Ein wenig Sportbekleidung und Bälle wurden angeschafft. Es ist alles da, was benötigt wird. Insgesamt 13 ehrenamtliche Helfer organisieren zur Zeit den Verein. Davon sieben Übungsleiter, die die wöchentlichen Lauf- und Fitnesstreffs leiten. In Lüneburg kann man bereits am Lauftreff teilnehmen. Der nächste Standort wird Stade sein. Und der Verein wächst weiter. Es ist ein großer Vorteil, dass er nicht auf einen Ort beschränkt ist. Dadurch dass die Gründungsmitglieder an verschiedenen Orten studieren, bestand von Anfang an ein starkes Netzwerk. Und an jedem Ort fanden sich schnell andere Sportbegeisterte, die mitmachen.

Wie kann man mitmachen?

Wer  das super findet und einfach mal mitlaufen möchte, kommt zum Lauf- und Fitnesstreff in Lüneburg. Ohne Anmeldung, ganz unverbindlich. Wer den Verein weiter unterstützen möchte, kann Mitglied werden oder auch Spenden. Aber vor allem: Spread the word! Denn: “Wir wünschen uns noch mehr Teilnehmer”, sagt Johannes, “wir hatten einen guten Start und jetzt kann es richtig losgehen.”

Lauf- und Fitnesstreff in Lüneburg: jeden Montag um 17 Uhr
Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber, Pkl Haus 13
Am Wienebüttlerweg 1
21339 Lüneburg

Weitere Informationen gibt es auf der Website von Sport gegen Rassismus e.V. oder bei Facebook.

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„Hier ist der Start, dort ist das Ziel.
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